Mahlzeiten, Kochen
Alle unsere Lebensmittel werden von uns gewissenhaft nach den Regelungen des HACCP zubereitet und aufbewahrt!
 
Alltag im Kindergarten, und der pädagogischen Beschäftigung mit den Kindern, ist das Spiel-, Bastel- und Musikangebot.
Eingebettet in das pädagogische Konzept, ist auch das gemeinsame Frühstück oder Mittagessen, der Kuchen zu einer Geburtstagsfeier und das Salatbuffet beim Sommerfest. Essen und Trinken gehört in den ganz normalen Alltag einer Tageseinrichtung. Richtiges Essen ist für die Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren ganz besonders wichtig.
In diesen Jahren werden Vorlieben für das spätere Essverhalten geprägt.
Durch einen abwechslungsreichen Speisenplan, die sachkundige Zubereitung und eine kindgerechte, liebevolle Atmosphäre bei den Mahlzeiten können wir eine wichtige Grundlage für die Gesundheit unserer Kinder schaffen. Die Transparenz des Ernährungskonzepts soll dafür sorgen, dass die Eltern die Ernährung der Kinder zuhause sinnvoll ergänzen können. 
Und nicht nur das, in dieser harmonischen Situation haben wir die Möglichkeit aus den Gesprächen mit den Kindern, wichtige Themen aufzugreifen.
Unsere Esssituation
Die Kinder und wir treffen uns zum gemeinsamen Essen. Zusammen decken wir eine Tischeinheit und achten darauf, dass jedes Speiseangebot auf dem Tisch vertreten ist. Anschließend suchen wir uns einen Platz aus und wir eröffnen mit einem gemeinsamen Tischspruch das Essen. Die meisten Kinder bedienen sich selbst. Sie nehmen sich was sie essen wollen, teilen sich ihrem Nachbarn mit, welche ihnen dann das Gewünschte reichen. Wir unterstützen die Kinder darin, sich ihre Teller richtig und abwechslungsreich zu füllen und laden zum Kosten neuer Köstlichkeiten ein. Es entsteht eine gemütliche Atmosphäre, mit Kerzenlicht, in der einzelne, oder gemeinsame Gespräche stattfinden. Jedes Kind kann selbst entscheiden, ob,was und wie viel es essen mag. Ausnahme:
Kinder, die aufgrund einer Erkrankung oder aus religiösen Gründen eine besondere Ernährung einhalten müssen. Jedes Kind kann seinem Entwick- lungsstand entsprechend selbst sein Essen auffüllen und sein Getränk ein- gießen. Kinder die fertig gegessen haben, bringen ihr Geschirr selbstständig in die Küche. Dort gibt es eine Ordnung, die die Kinder beim Abräumen einhalten. Essensreste kommen in den Mülleimer, das schmutzige Geschirr wird in die Spühlmaschine eingeräumt.
Wichtig!
Kein Kind wird zum Essen gezwungen! Reste auf dem Teller werden akzeptiert.
Die Kinder lernen so bewusst die Auseinandersetzung mit Nahrung und dem Essverhalten. Dabei wird ihnen im bewussten Essen der Umgang mit dem
dazugehörigen Geschirr und Besteck vermitelt. Sie lernen Entscheidungen zu treffen, was sie gerne essen und bekommen ein Gefühl für den Umgang der Mengen. Sie lernen durch verbale Auseinandersetzung den Wert von Lebens- mitteln kennen und den Zweck eben solcher. Sie üben sich wenig Essen zu nehmen und bei Bedarf Nachschlsg zu holen. Wenn möglich aufzuessen, was sie sich nehmen und einschenken. Die Kinder üben sich in Gesprächen von Kleingruppen und üben ihr Sozialverhalten durch gegenseitige Hilfe. Sie trainieren Sprache und Zuhören in der Gruppe, sowie Feinmotorik und Verantwortungsbewusstsein und stellen fest, dass zusammen essen Spaß macht.
Frühstück
Von 9.30 – 10.00 Uhr haben wir ein gemeinsames Frühstücksangebot. 
Das Frühstück ist reichhaltig und abwechslungsreich. Es gibt täglich frisches Brot/Brötchen,oder Toast. Manchmal Getreideflocken mit Milch oder Joghurt, und jeden Morgen bieten wir zusätzlich ein Angebot von Rohkost aus Obst und Gemüse. Manchmal gibt es auch selbstgepressten Saft, Rühr- spiegel-, oder gekochte Eier.
Zwischenmahlzeit
In der Zeit von 12.00Uhr bis13.00Uhr bieten wir abwechslungsreiche Rohkost, oder gesunde Backwaren, wie  z.B. Reiswaffeln und Dinkelwaren an.
Für ganz kleine Kinder (12-24 Monate) haben wir immer ein Obstgläschen, einen Joghurt, oder Essen vom Vortag zur Verfügung.
 
Mittagessen
Mittagessen beginnt ab ca. 15.00 Uhr.
Feste Größen im Wochenrhytmus sind zum Beispiel:
Nudel-, Kartoffel-, oder Reis- Variationen in Verbindung mit viel Gemüse .Einmal in der Woche zubereitet mit Meeresfrüchten, oder Fisch und manchmal auch mit Fleisch. Wir hängen den aktuellen Speisenplan am schwarzen Brett aus.
Überwiegend kochen wir vegetarisch. Es gibt sehr selten Fleisch
(kein Schweinefleisch). Wir bieten unseren Kindern eine vor allem mediterrane aber auch weltweite Küche.
Das wöchentliche Wunschessen der Kinder ist fester Bestandteil des Speiseplans.
Wir sind uns bewusst, dass unser Essverhalten von den Kindern beobachtet und imitiert wird und wir dadurch großen Einfluss auf die Essgewohnheiten der Kinder haben. Essen wird grundsätzlich nicht zur Belohnung oder Bestrafung eingesetzt. So gibt es für jedes Kind Nachtisch (vorausgesetzt es gibt welchen), unabhängig davon, ob es die Hauptmahlzeit aufgegessen hat oder ob es überhaupt etwas gegessen hat.
 
Grundlagen für die Ernährung:
Die Lebensmittel stammen weitgehend aus dem Lebensmitteldiscounter. Zum Kochen verarbeiten wir überwiegend schockgefrorenes Bio-Gemüse, als Rohkost bieten wir frisches Obst und Gemüse der Saison, aber auch exotische Früchte aus dem Ausland.
Die Lebensmittel werden frisch eingekauft und verarbeitet.
Das Brot kaufen wir täglich frisch beim Bäcker.
Bei der Zusammensetzung des Speisenplans wird folgendes beachtet: viel frisches,  Obst und Gemüse, viel Ballaststoffe, viel Rohkost, Zucker und Honig nur zu besonderen Gelegenheiten (Geburtstagskuchen), wenig Weizen, Verwendung von hochwertigen Pflanzenfetten. Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte werden abwechselnd angeboten. Gewürzt wird mit einer Vielfalt an Gewürzen und mit frischen Kräutern.
Als Getränke bekommen die Kinder überwiegend frisches Quell-Wasser (Avaless) das für sie zu jeder Zeit zur Verfügung steht. Zum Frühstück Milch/Kakao, und zu besonderen Gelegenheiten Säfte.
Auf spezielle Bedürfnisse der Kinder (z.B. Allergien) wird Rücksicht genommen.
Die Kinder sind an Einkauf und Zubereitung beteiligt: Wir gehen gemeinsam auf den Markt und bieten unseren Kindern Kochangebote an: Pesto wird selbst gemacht, eine Pizza gebacken, die Kürbissuppe gekocht.
Jahresthemen werden kulinarisch begleitet, z.B. Farben: Paella – gelb, Tomatensuppe – rot, himmelblauer Joghurt.....
Der Speisenplan richtet sich nach einem wiederkehrenden Muster, z.B. 
Montag –Nudeln, Mittwoch – Suppe. Die Kinder decken selber den Tisch und räumen nach dem Essen ihr eigenes Geschirr wieder auf.
Als Zwischenmahlzeit wird Obst und Gemüse angeboten.
Die Erzieherinnen der Einrichtung haben dieses Konzept erarbeitet und werden sich und die Mitarbeiter, die mit den Lebensmitteln in Kontakt kommen auf Grundlage des § 4 der Lebensmittel-Hygieneverordnung (LMVH) einem Seminar bei der IHK unterziehen. Zusätzlich müssen sie sich laut §§ 43 und 35 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) entsprechend regelmäßig belehren lassen.
Die Hygieneverantwortung wird pflichtbewusst von beiden Erzieherinnen übernommen.
Die tägliche Vorbereitung des Mittagessens für unsere Kinder findet vor Beginn des Kitaalltags statt.
Die Erzieherinnen bereiten das Essen ehrenamtlich während ihrer gesetzlichen Pausenzeit zu.
Zwischen Zubereitungszeit und Verzehr der Speisen vergehen weniger als drei Stunden.
Unsere Lebensmittel sind grundsätzlich verpackt oder abgedeckt.
Während der Kochzeit ist die Abluftanlage eingeschaltet und durch öffnen des Fensters im Essraum wird eine Zuluft gewährleistet.
Wir vermeiden jede Kontamination durch keimhaltige Luft , indem wir die Türen in dieser Zeit geschlossen halten, und sich keine Kinder in diesem Raum befinden.

                                                                                                                                  
Hygienekonzept
Persönliche Hygiene
Die persönliche Hygiene umfasst die Sauberkeit am Körper, saubere Hände und
saubere Kleidung.
Die Hände werden immer gewaschen/desinfiziert:
- sofort vor Arbeitsbeginn in der Küche mit Lebensmiteln, egal ob:
 - nach Aufsuchen der Toilette,
- nach Berührung von Abfalleimer,
- vor und nach der Arbeit mit rohen Lebensmitteln,
- und vorallem nach dem Wickeln der Kinder!!!
Zum Waschen der Hände wird Seife aus dem Seifenspender benutzt. Zum
Trocknen sind Papierwegwerfhandtücher zu verwenden.
Weiteres stehen ein Desinfektionsmittel und Handcreme zur Verfügung.
Gemeinschaftshandtücher sollen aufgrund des Übertragungsrisikos von Krankheitserregern nicht genutzt werden.
Personen mit ansteckenden Krankheiten, Hautausschlägen ( Ekzemen ), offenen
und eitrigen Wunden dürfen zur Verarbeitung von Lebensmitteln nicht eingesetzt werden.
Im Allgemeinen gilt:
Personen, die auf Lebensmittel übertragbare Infektionserreger ausscheiden und dadurch die Sicherheit der Lebensmittel gefährden, dürfen während der Zeit der
Keimausscheidung nur Arbeiten ausführen, welche Lebensmittelkontaminationen ausschließen. Die Arbeitnehmerinnen sind verpflichtet, der Hygiene-
 verantwortlichen des Betriebes, ärztlich festgestellte Krankheitsbefunde zu melden (Art. 18 der Lebensmittelverordnung vom 25. Aug. 1999).
Warenhygiene
Zur Kontrolle der Temperatur im Kühlschrank ( +1 bis +5º C ) ist ein
Thermometer angebracht. Die kontrollierte Temperatur wird täglich 1x in eine Liste (hängt in der Küche) eingetragen.
Hinweise und Vorschriften zu den verschiedenen Warengruppen:
Milch, Rahm, Butter und Margarine sind leicht verderblich und werden bei max. +3º C gelagert.
Hühnereier werden im Kühlschrank unter +5º C gelagert. Es werden
ausschließlich datierte Eier gekauft und innerhalb von 10 Tagen verarbeitet.
Rohe Früchte und Gemüse werden bei +3 bis +6º C gelagert, sind vor dem
Gebrauch gut zu waschen und werden ausgepackt im unteren Teil des
Kühlschrankes gelagert.
Beim Einkauf achten wir auf saisongerechtes Gemüse, oder greifen zu Bio-frost.
Fleisch, (wir verwenden kein Schweinefleisch) wird bei max. +3º C gelagert. Das Fleisch wird spätestens 2 Tage nach dem Kauf verarbeitet und verzehrt, oder sofort eingefroren.
Beim Verarbeiten wird darauf geachtet, dass das Fleisch vollständig durchgebraten ist (Salmonellengefahr).
Fische sind bei max. +2º C zu lagern. Fische bergen beim Verderb sehr große
gesundheitliche Gefahren in sich. Fische werden tiefgefroren gekauft oder ganz frisch zubereitet.
Frische Pilze ( ausgenommen Zuchtchampignons und Eierschwämme ) dürfen erst verarbeitet werden, wenn sie von einer amtlichen Pilzkontrollstelle geprüft und für genusstauglich befunden worden sind ( Pilzkontrollschein ). Pilzgerichte sind sehr leicht verderblich und deshalb bald nach der Zubereitung zugenießen. Pilzgerichte dürfen nicht aufgewärmt werden. Dosenkonserven sollen nach Möglichkeit bei max. +15º C trocken (Rostbildung) gelagert werden. Bombierte Dosen dürfen auf keinen Fall verwendet werden. Der Inhalt angebrochener Konserven ist in ein geeignetes Gefäß umzufüllen.
Grundsätzlich gilt:
Rohe und gekochte Lebensmittel werden im Kühlschrank getrennt voneinander aufbewahrt.
Resten werden zur Aufbewahrung im Kühlschrank in verschließbaren Behältern oder mit Klarsichtfolien zugedeckt bis zum Wiedergebrauch aufbewahrt.
Die Wiederverarbeitung und das Aufwärmen von Resten soltel möglich rasch (am nächsten Tag) erfolgen.
Beim Aufwärmen von Resten ist darauf zu achten, dass die Speisen gut erhitzt werden.
Beim Auffüllen von Vorratsdosen ist unbedingt darauf zu achten, dass der Behälter vorher vollständig entleert und gereinigt wurde.
Die Haltbarkeitsdaten auf allen Verpackungen sind unbedingt zu beachten und regelmäßig zu kontrollieren.
Lebensmittel die von uns verarbeitet und eingefroren werden, sind mit Datum zu versehen.
Angebrochene Packungen werden gut verschlossen oder neu eingepackt aufbewahrt.
In der ganzen Küche gilt:
·  Keine Lebensmittel offen herumstehen lassen,
·  immer mit Folie, Haushaltpapier, Stoff- oder Papierservietten zudecken
Hygiene an Geräten, Maschinen und Räumlichkeiten
Die ständige, systematische Reinhaltung aller mit Lebensmitteln in Berührung kommenden Geräten gehört zum Grundsatz der Betriebshygiene. Gebrauchsgegenstände müssen rein und stets in gutem Zustand gehalten werden.
Räumlichkeiten
Die gesamten Räumlichkeiten der Kita sind stets sauber zu halten und werden regelmäßig gereinigt.
Besonders im Eingangsbereich unserer Kita achten wir täglich mehrmals darauf,das staubgesaugt ,oder gefegt wird, und es am Abend nass gereinigt wurde.
Die Toiletten und die Handwaschbecken werden jeden Abend geputz.
In der Verantwortung dafür steht der Vorstand.
 
Das gemeinmsame Frühstücksangebot und die Zwischenmahlzeit, müssen die Eltern als Zuzahlungen in Höhe von 23,00 Euro leisten.
 

Aktuelles

Kitareise 2019 geht zu dem
Archehof Gut  nach Falkenhain
 

Bestnote

Evaluation 2012
Hier das Ergebnis
in Zusammenarbeit
mit dem BeKi
(Berliner Kita-Institut für
Qualitätsentwicklung)

QueccEvaluation

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